Stärkung des Immunsystems
Virale Infektionen können auch begleitend mit Pflanzen behandelt werden. Das Interesse an Maßnahmen aus der Naturheilkunde, die präventiv zur Stärkung des Immunsystems angewendet und kurativ eingesetzt werden, hat in diesem Jahr durch das Auftreten der neuartigen Variante des Coronavirus zugenommen. Die Carstens Stiftung gibt hierzu einen Überblick.
Viruzide Eigenschaften von Pflanzen – Stand der Grundlagenforschung
Bereits vor der Entdeckung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 wurden in der Grundlagenwissenschaft diverse Forschungsprojekte zum Einsatz medizinischer Pflanzen bei viralen Infektionen durchgeführt: Nicht nur bei Erkältungskrankheiten, sondern auch in der Behandlung von Malaria haben sich Phytopharmaka als wirksam erwiesen, wobei darauf hinzuweisen ist, dass in der Grundlagenforschung in-vitro lediglich an einzelnen Zelllinien experimentiert wird, und in der in-vivo Forschung Wirkstoffe an sogenannten virusbedingten Erkältungsmodellen, also Versuchstieren, die mit bestimmten Viren infiziert wurden, getestet werden. Die Übertragbarkeit der generierten Erkenntnisse auf den gesamten menschlichen Organismus ist daher als begrenzt einzustufen. Im Fokus grundlagenwissenschaftlicher Forschungsprojekte steht zu Beginn die Auswahl pflanzlicher Wirkstoffe, an denen sich unter Laborbedingungen antivirale Eigenschaften nachweisen lassen. Gegenwärtige Forschungsprojekte im in silico Bereich, also die Analyse verschiedener Molekülverbindungen primärer und sekundärer Pflanzenstoffe in Computersimulationen,  suchen nach antiviralen Wirkmechanismen, die auf der genetischen Regulationsebene angesiedelt sind. Konkret wurden von Adhikari et al. verschiedene Wirkmechanismen herausgestellt, die auch im Rahmen der Herstellung synthetischer Pharmazeutika zur Behandlung viraler Infekte Relevanz haben. Erstens können verschiedene Pflanzenstoffe, wie beispielsweise Polysachharide, den Viruseintritt in die Zellen des Körpers verhindern und somit als prophylaktische Maßnahme eingesetzt werden. Polysaccharide sind u. a. in der medizinischen Pflanze Echinacea (Sonnenhut) enthalten, dessen präventiver Einsatz bei viralen Infekten in der klinischen Forschung an Patienten bereits erprobt wird. Neben der Verhinderung des Viruseintritts in die Zellen des Körpers, können sekundäre Pflanzenstoffe auf die Transkription des Virus einwirken. Die Replikation des Virus in den Zellen kann ebenfalls durch diverse Pflanzenstoffe beeinflusst bzw. gestört werden. Die Wirkstoffe bestimmter medizinischer Pflanzen werden darüber hinaus relevant im Bereich der Einwirkung auf die Virushülle, insofern das Spike-Protein von Sars-CoV-2 durch verschiedene Pflanzenstoffe blockiert werden kann. Lesen Sie den ganzen Artikel bei Carstens-Stiftung
Verena Bastian

Verena Bastian

Verena Bastian ist staatliche geprüfte Heilpraktikerin seit 2014. Davor studierte Sie Betriebswirtschaftslehre und arbeitete danach mehrere Jahre in der Finanzabteilung eines großen Baustoffkonzerns. Durch eine Autoimmunerkrankung im Familienkreis kam sie mit 2008 zur Naturheilkunde und ist seit 2014 als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig. Ihre Praxisschwerpunkte sind die Diagnostik und Therapie von immunologischen Erkrankungen, Frauenheilkunde, Präventionsmedizin und Traumaintegration.

Eine intensive Ausbildungszeit und der ständige Drang nach Weiterbildung haben ihren Weg bis hierhin begleitet. Viele Seminare, Weiterbildungen und wundervolle Lehrer:innen ebneten den Weg für eine eigene Praxis.

Sie lädt die Menschen dazu ein sich beim Thema Gesundheit in Richtung Eigenverantwortlichkeit zu orientieren. Seit mittlerweile über 7 Jahren unterstützt Sie Menschen dabei die Gründe und Zusammenhänge Ihrer Erkrankung mit dem Wissen aus klassischer Medizin und Naturheilkunde zu verstehen.

Inhalt

im Fokus

Weitere Beiträge

Posttraumatische Belastungsstörung

Die WHO listet eine neue, ergänzte Diagnose für komplexe Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS). Ein internationales Team mit Beteiligung der Universität Zürich hat die genauen Symptome der