Traumasensible Begleitung und Beratung

Traumasensibel begleiten und beraten …

…was bedeutet das?

​Häufig wirken in unserem Körper und in unserem Nervensystem unentdeckte Kräfte.

Diese lassen sich durch Yoga, Meditation, ein positives Mindset, eine schnelle Auflösung schon lange bestehender, negativer Glaubenssätze oder einen eisernen Willen oft nicht verändern. Im Gegenteil.

Viele Menschen, die bereits einen langen Weg hinter sich haben, sind häufig sehr frustriert. Zahlreiche vielversprechende Methoden führen bei ihnen nur zu wenig Veränderung oder diese bleibt sogar aus.

Die Psychotraumatologie kann oft Antworten auf die Fragen geben, die ihnen seit Jahren niemand beantworten konnte.

Es ist die Folge eines Ergeignisses, das Sie durchleben, auf das Sie aber kaum Einfluss haben. Solche Geschehnisse übersteigen unsere Fähigkeit angemessen reagieren zu können. Ein Trauma ist oft gekennzeichnet durch furchtbare Angst, Kontrollverlust und einem tiefen Geühl von Hilflosigkeit.

Eine traumatische Erfahrung führt fast immer zu einer zerbrochenen Verbindung. Zu unserem Körper, zu unserem Selbstgefühl, zu unseren Mitmenschen.

Auch vermeintlich „kleine Ereignisse“ – vor allem in den ersten Jahren unseres Lebens – haben das Potential für uns traumatisch zu sein.
So kann es im späteren Leben zu sogenannten „Traumafolgestörungen“ kommen, die oft unentdeckt bleiben.
Diese halten uns aber manchmal davon ab, das Leben zu leben, dass wir uns so sehr wünschen.
Solche trauma-bedingten (Überlebens-) Strategien und Prägungen der Vergangenheit lassen sich häufig nur mit viel Geduld, Empathie, Wohlwollen gegenüber der eigenen Biographie und einem tiefen Verständnis für sich selbst und auch für den Begriff „Trauma“ sanft integrieren.

  • Wie kann ich die unterbrochene Verbindung zu mir selbst und anderen wieder herstellen und wie kann ich zu einem Gefühl von Ganzheit zurückfinden?
  • Wie verknüpfe ich die vielfältigen Erfahrungen und die Teile meines Selbsts, die sich so zerbrochen und bruchstückhaft anfühlen?
  • Wie kann ich unsagbaren Verlust, panische Angst und Machtlosigkeit überwinden, um Stärke und Widerstandsfähigkeit wiederzugewinnen?
  • Wie gelange ich zurück in meinen Körper nach Trauma und Verlust von Grenzen, um mich wieder sicher und verbunden mit ihm zu fühlen?
  • Wie kann ich mich erneut geerdet und zentriert fühlen, mich mit mir selbst verbinden?

Ich unterstütze Sie dabei die Schlüssel zur Beantwortung dieser Fragen finden zu können. Hierbei geht es um das mitfühlende Verständnis von Verletzungen. Wir schauen uns gemeinsam an, wie alte Wunden unsere Beziehungen heute als Erwachsene noch immer beeinflussen.

In einer vertrauensvollen Atmosphäre von Akzeptanz, Sicherheit und Geborgenheit ist tiefe Entspannung und Selbstannahme möglich.

Die Atmung wird freier, Muskeln können loslassen, Selbstheilungskräfte können wirken.

In einem entspannten Zustand bekommen Sie Zugang zu sich selbst.

Manchmal tauchen Bilder oder Worte auf, ein Bewegungsimpuls, ein Lachen oder eine Träne.

Das Lebensgefühl wird nach und nach freier und leichter.

Es entsteht mehr Klarheit für Veränderungsmöglichkeiten.

Traumasensible Begleitung

Frau im Feld
Traumasensible Begleitung – Transfer in den Alltag

Mein besonderes Augenmerk gilt dem alltagsnahen Ansatz.

Es ist mir wichtig Ihnen neurobiologische Hintergründe zu vermitteln, so dass Sie auf dieses Wissen im Alltag zurückgreifen können. Hierbei geht es z.B. um:

  • Selbstreflexion – Auseinandersetzung mit der eigenen Betroffenheit
  • Selbstfürsorgemethoden
  • Orientierung im „Hier und Jetzt“
  • Körpergrenzen klar und unmittelbar spüren
  • Stärkung des Körperzentrums

In der ersten orientierenden Stunde informiere ich transparent über Ablauf, Methodik und mögliche Ziele.

Ich begleite und unterstütze Frauen auf ihrem Weg, wieder in die eigene Kraft zu kommen und mit dieser Kraft neue Lösungen zu kreieren, damit Sie ein Leben in Verbundenheit  mit sich und mit anderen leben können.

Durch zahlreiche interdisziplinäre, therapeutische Fortbildungen und Seminare zum Themenkomplex Psychotraumatologie arbeite ich mit unterschiedlichen Ansätzen, die je nach Konstellation kombiniert werden :

  • Somatic Experience (SE)® –  ein ressourcen- und  körperorientierter Ansatz zur Lösung von traumatischem Stress oder Stressmuster
  • Konzept der Ego-State-Therapie – Anteilearbeit
  • Körpertherapeutische Methoden zur Stabilisierung und Ressourcenaktivierung wie z.B. Trauma Sensibles Yoga
  • Neurosystemische Integration

Mein Therapieangebot basiert auf den traumatherapeutischen Lehren von Bessel van der Kolk, Dr. Peter Levine, Dr. Stephen Porges und Prof. Gerald Hüther.

Bitte beachten Sie, dass ich keine Psychotherapie und keine Traumaaufarbeitung anbiete. Gerne empfehle ich hierzu Kontakte aus meinem Netzwerk.