Immunstörungen & Chronic Fatigue Syndrom

Hektische Lebensweise, berufliche und familiäre Verpflichtungen, hormonelle Veränderungen können Virusinfektionen und CFS – Chronic Fatigue Syndrom begünstigen.

Der Alltag stellt viele Frauen vor große Herausforderungen. Dabei beeinträchtigen Stress und Dauerbelastung zunehmend die Funktionsweise des Immunsystems. Dies kann zu unspezifischen Symptomen wie z.B. Müdigkeit und Energiemangel führen.

Das Immunsystem ist die tragende Säule unserer Gesundheit. Dieses System besteht aus einem Netzwerk von spezialisierten Organen, Geweben und Zellen, die im gesamten Körper verteilt sind. Wenn es optimal funktioniert, ist es in der Lage, schädigende Eindringlinge  zu erkennen und zu zerstören. Es interagiert mit dem Hormonsystem, so dass hier immer eine zusammenhängende Betrachtung erforderlich ist.

Eine anhaltende Immunschwäche kann mit Störungen im Organismus ein­hergehen, die den Körper für Infektionskrankheiten anfällig machen. So kann es zu Erkältungen, häufig wiederkehrenden Infekten und anderen viralen Reaktivierungen kommen. Außerdem steigt im Falle einer fehlgeleiteten Immunreaktion das Risiko für Autoimmunerkrankungen. Das fehlgeleitete Immunsystem geift hierbei die körpereigenen Zellen, Gewebe und Organe an.

Im Falle einer defizitären Immunreaktion können Viren und andere Erreger die Kontrolle im Organismus übernehmen. Chronische Infektionen können somit zur Entstehung zahlreicher schwerwiegender Erkrankungen beitragen.

Hierunter fallen beispielsweise nachfolgende Erkrankungen:

Ziel ist es, Ihre Immunreaktion auf spezifische Weise zu regulieren und zu optimieren.

Diagnostik:

Naturheilkundliche Therapieansätze:

Chronische Müdigkeit, Erschöpfung und unerklärliche Symptome

Viele Menschen die unter dauerndem Stress leiden, können ein Chronic Fatigue Syndrom entwicklen. Nach einer langen Phase der erhöhten Cortisolwerte kann es irgendwann zu einem Cortisolabfall kommen und einer fortan verminderten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol.

Neben chronischer Müdigkeit und Erschöpfung leiden die Betroffenen zunächst an einer Vielzahl scheinbar zusammenhangsloser Symptome wie Kopfschmerzen, Unwohlsein, Verdauungsstörungen, Gelenkschmerzen, Niedergeschlagenheit, etc. Die von Ärzten standardmäßig bestimmten Laborwerte sind in der Regel (noch) im Normbereich und so wird der Patient als gesund deklariert.

Anfangs zu viel, später zu wenig Cortisol

Nach anfänglicher Überproduktion sind die kleinen Hormondrüsen oft irgendwann nicht mehr in der Lage ausreichend Cortisol zu produzieren. Das Stresshormon reguliert nicht nur unseren Energiehaushalt und Schlaf-Wach-Rhythmus, sondern beeinflusst auch in entscheidendem Maße unser Immunsystem und kann so chronisch entzündliche Prozesse verhindern. Neben ständiger Müdigkeit und dem Gefühl des ausgebrannt Seins, können chronisch entzündliche Erkrankungen ausgelöst oder verstärkt werden.

  1. Anamnese und Diagnose:  Seelische und körperliche Stressauslöser werden erfasst und mit Ihrem Symptomenbild abgeglichen.
  2. Speicheltest zur Erstellung eines Cortisol-Tagesprofils der im Labor analysiert und ausgewertet wird.
  3. ggf. Blutentnahme und Auswertung weiterer Laborparameter: Versorgung mit Mikronährstoffen, Vitaminen (Vitamin D, B 12 und andere), Ermittlung von nitrosativem und oxidativem Zellstress, Bestimmung der Schilddrüsenhormone, Test auf Nahrungsunverträglichkeiten.
  4. Zielgerichtete Empfehlungen zur Nährstoffeinnahme gemäß der Laborergebnisse, Kontrolle der Laborwerte im Therapieverlauf
  5. Ernährungsberatung, Beratung für gesunden Schlaf
  6. Maßnahmen zur Steigerung der Stressresilienz: Massagen, Homöopathie und multimodales Stressmanagement