Fehlgeburten

Vom Kinderwunsch zum ersehnten Wunschkind ist es manchmal ein langer Weg, der von Hoffnung und Enttäuschung geprägt sein kann. Jeden Monat aufs Neue hoffen und meinen Sie vielleicht schon erste Schwangerschaftzeichen bei sich festzustellen. Dennoch stellt sich dann am Ende des Zyklus aber doch Ernüchterung ein. Es hat nicht geklappt.

Leider ist es für manche Frauen schwer schwanger zu bleiben. Mit jeder Fehlgeburt (habitueller Abort) fällt die Hoffnung wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Das Vertrauen in den eigenen Körper schwindet.

FehlgeburtNach Fehlgeburt Vertrauen fassen
Heilpflanzen können hier eine wichtige Ergänzung sein.

Nach einer Fehlgeburt kann eine dynamisierte Urtinktur eine hilfreiche Unterstützung sein.

Bei akutem Trauma an Gebärmutter und Seele könnte das Gänseblümchen (Bellis Perennis) in Frage kommen. Fehlt es an Gelassenheit oder soll die Fähigkeit, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben und sich den inneren Heilkräften anzuvertrauen, gefördert werden, dann könnte eine andere Pflanze unterstützen.

Natürlich bedarf es einer gründlichen Anamnese und Diagnostik und ggf. je nach Befund einer entsprechenden Behandlung.

Die große Kunst besteht jedoch darin auf den Körper zu vertrauen und es ihm zu überlassen seine Arbeit zu tun.

Auch die Therapeutische Frauen-Massage TFM© kann ein weiterer Baustein zur Hamonisierung sein.

Ausführliche Diagnostik bei Fehlgeburten:

Schilddrüsenhormone:

  • TSH, fT3, fT4 & Antikörper

Geschlechtshormone:

  • DHEA, Vorläuferhormon sowohl für Androgene als auch für Östrogene
  • Progesteron / Gelbkörperhormon
  • Östrogene: Estradiol (E2), als weiblich prägendes Hormon und das
  • Testosteron, das männlich prägende Hormon

Nebennierenhormone:

  • Cortisol (Stresshormon)
  • Neurotransmitter (Nervenbotenstoffe)

immunologische Untersuchung:

Zustand des Immunsystems sowie dessen Reaktionssfähigkeit auf potenzielle Belastungen. Hierzu können nachfolgende Diagnosemöglichkeiten genutzt werden:

  • Lymphozytentypisierung: Präzise Beurteilung des zellulären Immunstatus
  • Proteinprofil und Entzündungsprofil: Evaluierung des Entzündungsgrades und der Nährstoffversorgung des Patienten
  • Serologien: Nachweis von Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten sowie von viralen Reaktivierungen.

Mikrobiota:

  • Untersuchung des Darmmikrobioms

Stoffwechselstörungen:

  • Kryptopyrrolurie (KPU-Test)
  • MTHFR-Mutation

Mikronährstoffstatus:

  • Ausschluss Folsäuremangel

Genetische Beratung oder Diagnostik unterliegt dem Ärztevorbehalt.Die Krankenkassen übernehmen entsprechende Labordiagnostik oft erst nach der dritten Fehlgeburt in Folge.

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